Paulus, der Apostel Christi – Filmrezension

Autor: | Gepostet in Videos Keine Kommentare

Ende Juni erschien der von mir lang ersehnte Film über Paulus auf DVD.
Gestern haben wir ihn endlich anschauen können. Vorab: Ich fand ihn super.

Was erwartet einen?

Der Film spielt zur Zeit Neros nach dem Brand Roms, laut Film schob Nero den Brand Paulus in die Schuhe: Paulus, gespielt von James Faulkner, sitzt im Gefängnis und soll hingerichtet werden. Er wird von Lukas besucht, der die Apostelgeschichte aufschreiben will, um die verfolgten Christen in ihrem Glauben zu stärken.

Während Lukas und Paulus sich unterhalten, werden in kurzen Rückblenden wichtige Highlights im Leben von Paulus dargestellt: Wie er die Christen verfolgte, wie Jesus ihm auf dem Weg nach Damaskus begegnet, wie Hananias für ihn betet und er wieder sehen kann.

Das Ganze wird eingebettet in die Rahmenhandlung, in der die Gemeinschaft der Christen, hier geleitet von Aquila und Priscilla, sich fragen, wie sie mit der Verfolgung umgehen sollen: Sollen sie in Rom bleiben, um den Notleidenden zu helfen oder sollen sie fliehen?

Der Film ist keine chronologische Darstellung der Paulus-Kapitel der Apostelgeschichte, auch wenn das sehr spannend gewesen wäre, aber sicher das Budget gesprengt hätte.
Er ist eine Momentaufnahme am Ende des Leben von Paulus, die die Zeit nach dem letzten Vers der Apostelgeschichte betrifft. Und damit natürlich eine Interpretation, aber für schon passend. Für mich hat sie Paulus auf eine neue Art und Weise lebendig gemacht. Und natürlich hört man viele bekannte „Klassikerworte“ von Paulus aus seinem Munde. Auch wenn das manchmal auch ein bisschen lustig ist, wie am Ende des Films, in der Paulus zu Lukas sagt: „Christus ist das Leben und Sterben ist Gewinn.“ Lukas: „Sehr schön gesagt.“ Paulus: „Dann schreib es auf.“

Aber insgesamt wurden bekannte Paulusworte so neu lebendig, mir standen mehrere Male die Tränen in den Augen. Ich kann ihn also nur empfehlen.

Unten seht ihr einen Trailer, man kann ihn auf Youtube ausleihen, aber die 10 Euro für den Film als DVD sind gut angelegt, finde ich.

 

 

Bring dich ein und kommentiere