Rückblick Movecamp und inhaltlicher Ausblick für die nächsten Themen

Mein persönliches Highlight in letzter Zeit und auch Aufhänger für diesen Post war mein Einsatz auf dem Movecamp vergangene Woche. Wer’s nicht kennt: Das Movecamp wird von Wiedenest organisiert und ist ein Camp für  Teenager mit vielen Twens als Mitarbeiter. Es war wirklich genial: Klasse motivierte Teens und ein Hammer-Mitarbeiterteam. Ich sag nur 90 Mitarbeiter auf 150 Teens, genial. Wer ein Gefühl von den Tagen bekommen möchte, kann sich mal dieses Video anschauen:

Ich war eingeladen, zwei Einheiten zum Thema Heilung und zum Thema Evangelium & Gnade zu machen. Am zweiten Tag gab es dann einen Praxiseinsatz zum Thema Heilung in der Kölner Innenstadt.

Das Seminar zum Thema Heilung war, wie man sich vielleicht denken kann, durchaus kontrovers, aber die Teens wollten Gas geben.
Einige Wochen vor dem Camp hatte mich der Leiter gefragt, wie viele Teens denn an dem Einsatz teilnehmen können. Meine Antwort: So viele wie möchten, aber 70 wären cool (frei nach Lukas 10).

Am Ende hatten sich nach dem Seminar 70 Teens in die Liste eingetragen, von denen einige Slots mit zwei Leuten gefüllt waren (“wir sind ein Fleisch” – lol). Und so haben wir in vielen Teams die Kölner Innenstadt rund um den Dom unsicher gemacht. “Torben-style” wie ich gern sage.

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Es war eine geniale Zeit, Gott ist gut und er hat viele Leute berührt. Ich habe von vielen Jugendlichen die Rückmeldung bekommen, dass der Einsatz ein Highlight für sie war.

Ich persönlich habe viele Erfahrungen gesammelt und viel gelernt, auch was Straßeneinsätze mit dieser Masse von Leuten angeht. Am Ende habe ich auch gesehen, dass man noch so eine praxisorientierte Einführung in den Einsatz geben kann, ein klassisches MAWL (Model, Assist, Watch, Leave) mit einer Gruppe ist immer noch besser. Vormachen, Assistieren, Zuschauen und dann Gehen, denn die Gruppe hat dann gelernt, wie’s geht.

Aber ich habe auch wieder neu gesehen, dass das größte Problem nicht in unseren Herzen liegt, sondern in unseren Köpfen liegt:

Christen wollen das Richtige, sie wollen Gott mit ihrem Leben ehren, sie wollen Gas geben für Jesus.
Was sie aber daran oft hindert, ist das, was sie in Ihren Köpfen über Gott glauben.

Unsere Bilder von Gott, unsere Vorstellungen von Gnade, von Errettung, vom Evangelium stehen uns ganz oft im Weg, das Leben zu leben, zu dem Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung den Weg frei gemacht hat.

Daher wird es in den nächsten Posts darum gehen, die ersten beiden Punkte des letzten Posts genauer “aufzudröseln” (Wer sie noch nicht gelesen hat, dort gibt es wichtige Kommentare).

Ich habe geschrieben, dass wir 1. eine wirklich gute Nachricht brauchen. Und ich glaube, dass es da schon anfängt: Wir haben in unseren Köpfen etwas als “Gute Nachricht” abgespeichert, das, wenn wir ehrlich sind, uns selbst nicht so wirklich vom Hocker reißt und oft mehr mit einem gleichgültigen Schulterzucken und nicht wirklich als gute Nachricht aufgenommen wird. Daher wird es auch viel darum gehen, was eigentlich das Evangelium ist.

Und natürlich wird es um unsere Bilder von Gott und wie er zu uns steht gehen. Da wird es auch um die schwierige Frage gehen, wie wir den an vielen Stellen des ATs als zornig dargestellten Gott  mit dem Gott zusammen bringen, der sich in Jesus geoffenbart hat. Ein Thema, mit dem ich mich nach dem Movecamp quasi dauernd beschäftige.

Dann wird es auch um theologische wie praktische Fragen rund um das Thema Heilung gehen. Gehört Heilung zu unserem Auftrag, gehört Heilung zum Evangelium? Was bedeutet es, das Evangelium in Wort und Tat weiter zu geben?

Meine Skype-Coachinggruppe hat mich gestern Abend nochmal ermutigt, über diese Themen zu schreiben, sodass ich das jetzt mit Konzentration angehen will, da ich überzeugt bin, wie wichtig diese Themen für uns sind.

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Kommentare oder Fragen, auf die ich eingehen soll, lasst es mich gern wissen.

Gnade & Frieden euch!

LG aus Hamburg

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